Bildungssystem
- Reform der Berufsbildung im Gesundheitswesen
- Reform der Berufsbildung im Kanton Bern
- Reform der Berufsbildung im französischsprachigen Teil des Kantons Bern
Reform der Berufsbildung im Gesundheitswesen
Eine neue Berufslehre, Studiengänge auf Stufe Höhere Fachschule und Fachhochschule, im europäischen Ausland anerkannte Abschlüsse, Durchlässigkeit - die Reform der Berufsbildung im Gesundheitswesen macht die Gesundheitsberufe noch attraktiver.
Bund und Kantone reformieren das Berufsbildungssystem im Gesundheitswesen. Die wichtigsten Änderungen:
- Im Anschluss an die obligatorische Schulzeit können Jugendliche die dreijährige Berufslehre Fachangestellte/r Gesundheit (FaGe) auf Sekundarstufe II (berufliche Grundbildung) absolvieren.
- Die bisherigen Diplomausbildungen werden neu auf Tertiärstufe (höhere Berufsbildung) an Höheren Fachschulen (HF) oder Fachhochschulen (FH) angeboten.
- Die Abschlüsse im Gesundheitswesen sind eidgenössisch anerkannt und gelten auch im europäischen Ausland.
- Nach jedem Abschluss eröffnen sich Möglichkeiten der Weiterbildung ("Die Wege zu den Gesundheitsberufen" (PDF)).
Reform der Berufsbildung im Kanton Bern
- Seit August 2004 bieten Bernische Spitäler, Heime und Spitex-Zentren die Berufslehre Fachangestellte/r Gesundheit (FaGe) an. Ab 2007 sollen im deutschsprachigen Teil des Kantons Bern jedes Jahr mindestens 500 FaGe-Lehrstellen zur Verfügung stehen.
- Im Oktober 2005 hat in Bern der erste Studiengang dipl. Pflegefachfrau/Pflegefachmann Höhere Fachschule begonnen.
- Ab 2007 oder 2008 werden in Bern resp. Burgdorf die Studiengänge Aktivierungstherapeut/in, Rettungssanitäter/in, Dentalhygieniker/in, Biomedizinische/r Analytiker/in, Fachfrau/Fachmann für Medizinisch-Technische Radiologie und Technische/r Operationsfachfrau/-fachmann auf Stufe Höhere Fachschule mit eidgenössisch anerkanntem Diplom angeboten.
- Im Oktober 2006 starteten an der Berner Fachhochschule die ersten Studiengänge Pflegefachfrau/fachmann (für 5 bis 10 Prozent der Pflegestudierenden) und Physiotherapeut/in. Die Studiengänge Ernährungsberater/in und Hebamme folgen 2007 bzw. 2008. Der FH-Studiengang Ergotherapeut/in wird seit Oktober 2006 für die ganze Deutschschweiz an der Zürcher Hochschule in Winterthur durchgeführt.
Reform der Berufsbildung im französischsprachigen Teil des Kantons Bern
Im französischsprachigen Teil des Kantons Bern wird die Reform in Zusammenarbeit mit den Westschweizer Kantonen umgesetzt. Die Ausbildung Assistant/e en soins et santé communautaire (Fachangestellte/r Gesundheit) wird nach dem Schulortsprinzip am CEFOPS in St-Imier angeboten. Informationen zu allen Studiengängen Höhere Fachschule und Fachhochschule befinden sich auf der Website des CIPS, einer gemeinsamen Info-Plattform der Kantone Bern, Neuenburg und Jura.
Dokumente
Die Wege zu den Gesundheitsberufen downloaden.
LinksInformationen zur Bildungssystematik
Informationen zur Bildungssystematik


